Die Zunahme kardiovaskulärer Komplikationen stellt in der Nephrologie eine besondere Herausforderung dar. Im ersten Abschnitt möchten wir daher eine erneute Bewertung der Therapiemöglichkeiten des Hypertonus unter Berücksichtigung der aktuellen Guidelines, aber auch der neueren Studien und Substanzen versuchen.
Die Nierenschäden als Folge von Diabetes und Hypertonie treten schleichend und oft unbemerkt auf. Niereninsuffizienz wiederum stellt vor allem einen erheblichen Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse dar und bedarf der Beachtung bei der Evaluation von Herzkreislauferkrankungen. Die Abschätzung der Nierenfilterleistung ermöglicht eine stadiengerechte Einordnung und erleichtert die Befundbewertung und Abwägung möglicher Konsequenzen. Die resultierenden besonderen Anforderungen an eine interdisziplinäre Patientenführung möchten wir im zweiten Referat an Hand von Fallbeispielen mit Ihnen diskutieren.
Im dritten Abschnitt möchten wir Ihnen die aktuellen Therapiemöglichkeiten bei dialysepflichtigem Nierenversagen und deren Qualitätssicherung vorstellen: Die unterschiedlichen Optionen bei Nierentransplantation, die Alternativen Zentrums- und Heimdialyse, sowohl in der Hämodialyse als auch in der Peritonealdialyse, sowie die therapeutischen Grenzen. Darüberhinaus werden wir weitere extrakorporale Verfahren in der Anwendung erläutern (Lipid-Aphrese, Rheophrese).
Referenten
Dr. J. Struck: Neue Aspekte zur Hypertonie
Dr. M. Bellersen: Niereninsuffizienz im medizinischen Alltag
Dr. T. David-Walek: Nephrologische Therapieverfahren
T. Bargemann: Moderation
Hinweise
Nur mit Einladung durch das RPN Kiel.