Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
Unser Mitglied Dr. Martin Völckers hat zusammen mit seinem Bruder Stefan den Verein „Kieler Ärzte für Afrika e.V.“ ins Leben gerufen. Wir unterstützen seinen Idealismus und die Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Der Verein beschäftigt sich mit dem Auf- und Ausbau der medizinischen Infrastruktur in der Ost-Kilimanjaro-Region in Tansania. Diese Landstrich gehört zu den ärmsten Regionen dieser Erde, die Infektionsrate mit HIV liegt zwischen 5 und 10 %, die Hälfte der Menschen dort stirbt früh an Malaria, AIDS oder Tuberkulose. Allein um den Kilimanjaro herum leben ca. 75.000 AIDS-Waisenkinder, die zu einem erheblichen Teil bereits selbst HIV-infiziert sind.
Neben der direkten koordinativen und finanziellen Unterstützung der Gesundheitseinrichtungen in dieser Region werden über den Verein institutionelle Partnerschaften zwischen Krankenhäusern in Kiel und am Kilimanjaro initiiert. So ist es im Jahr 2008 gelungen, eine Partnerschaft zwischen dem UKSH Campus Kiel und dem Universitätskrankenhaus in Moshi am Kilimanjaro zu vermitteln. Im Rahmen dieser Partnerschaft soll jetzt ein erstes Kooperationsprojekt im Bereich Nephrologie gestartet werden. Die Park-Klinik Kiel hat bereits im Jahr 2007 eine Partnerschaft zu einer kleinen Krankenstation auf dem Kilimanjaro übernommen, die die Gesundheitsversorgung von rund 10.000 Menschen in der Ost-Kilimanjaro-Region übernimmt.
Dem „KÄfA e.V.“ geht es vor allem darum, über den Einsatz von Geld, Sachspenden und Know-how eine Basis für einfache diagnostische und therapeutische Möglichkeiten in den Gesundheitseinrichtungen vor Ort zu schaffen. Vor allem aber geht es um den Aufbau eines HIV-Ambulanz-Wesens, durch das eine verantwortungsvolle AIDS-Therapie in dieser Region möglich wird.
Es ist wichtig, dass bei dieser Arbeit auf die vielen bereits seit langem vorhandenen Partnerschaften zwischen norddeutschen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen in und um Kiel sowie den Dörfern am Kilimanjaro stützen. So bleibt das Prinzip der Subsidiarität und partnerschaftlichen Nähe zwischen den deutschen und afrikanischen Gemeinden erhalten, ohne dass dadurch auf die Synergievorteile einer übergeordneten Vereinsstruktur verzichtet werden muss.
Es ist bekannt, dass der Mangel an Medizin in Afrika im eigentlichen Sinne kein medizinisches Problem darstellt sondern auf die fehlende Kaufkraft der Menschen in dieser Region zurückzuführen ist. Die Unterstützung der Gesundheitsversorgung in dieser Region löst insofern nicht das grundsätzliche Problem, aber es unterstützt die Menschen auf ihrem Weg dorthin. Damit ist die Arbeit der „KÄFA e.V.“ ein Beitrag von vielen im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Spendenkonto: Deutsche Bank Kiel, Kto.: 0448 44900, BLZ: 210 700 20
(Hier kommt tatsächlich jeder Euro den Betroffenen zu Gute!)
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite unter : info@kaefa.org
Weiterbildungsassistentin (-ten), auch Teilzeit, für Allgemeinmedizin, Innere Medizin oder Gastroenterologie per sofort gesucht.
Anfragen bitte an die Praxis Dr. Petra Jessen/Inga Grimm, Erdbeerfeld 8, 24161 Altenholz, Telefon: 0431/32 96 30
Eines unserer Mitglieder ist mit dem Vorschlag an uns herangetreten, alte „Rote Liste“ (von niedergelassenen Kolleginnen/Kollegen) Ärztinnen und Ärzte, die sich bereits im Ruhestand befinden, zur Verfügung zu stellen.
Wer eine alte Rote Liste (2006 oder später) abgeben möchte, kann diese in der Geschäftsstelle abgeben oder uns seine Praxisadresse per E-Mail mitteilen. Wir lassen die Liste dann abholen und werden sie weiterleiten.
Mit kollegialen Grüßen
Für den Vorstand des Kieler Ärztevereins
(Dr. med. J.-U. Bock)
Anlagen: (downloadbare PDF-Dokumente)
ausführliches Programm für die Veranstaltung am 21.03.09