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Rundschreiben

01/2012

Veranstaltungen die wir kurzfristig in unser Programm aufgenommen haben.

Vortragsveranstaltung am 17.02.12, in der Dr. med. Reinhard Erös aus Mintraching (in der Nähe von Regensburg) über die von ihm gegründete Organisation KINDERHILFE AFGHANISTAN und seine Arbeit in diesem Land berichten wird.
Weitere Informationen finden sie auf der sehr ausführlichen Website "www.kinderhilfe-afghanistan".
Ort der Veranstaltung ist das Gildehaus der "Großen Grünen Schützengilde von 1412".

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

An schlechten Nachrichten gab es im vergangenen Jahr nicht nur den Einbruch der Börse sondern am 29.12.2011 auch den in die Räume des Kieler Ärztevereins und in die darüber liegenden Räume der Versicherung zu melden.

Die Dienststelle war daher bis zum 04.01.2012 nicht erreichbar, da die Einbrecher alle Telefonleitungen im Keller gekappt hatten.

Unser Parkplatz
Nach unserem "Umzug" und der Verkleinerung unserer Büroräume steht ab sofort nur noch EIN Parkplatz für den Vorstand der Kreisstelle bzw. des Ärztevereins zur Verfügung! Natürlich können sie diesen Platz bei Besuchen im Büro auch kurzfristig nutzen!! Das gilt jedoch nicht für "Dauerparker", die unter dem Motto: " Ich gehöre ja auch zur KV bzw. zum Ärzteverein" während ihrer Einkäufe in der Stadt dort parken und so den Parkplatz blockieren!!

 

Unterstützung bei der Rekrutierung von Kontrollpatientinnen für eine Aminobisphosphonat-Studie erbeten.

Auf Vorschlag von Herrn Prof. Mönig wenden wir uns noch einmal an Sie. Wie Frau Dr. Kalyan bei dem Treffen des QZ Osteologie am 16.11.2011 erwähnte, benötigen wir Ihre Hilfe bei der Rekrutierung von Kontrollpatientinnen für unsere Studie zu den Langzeiteffekten von Aminobisphosphonaten (n-BP) auf das Immunsystem. Wir haben bisher eine Reihe Patientinnen rekrutieren können, die n-BP entweder oral oder intravenös verabreicht bekommen. Jetzt benötigen wir dringend Patientinnen als Kontrollgruppe. Ein positives Votum der zuständigen Ethikkommission liegt vor.
Wenn Sie bereit sind, uns Probenmaterial von entsprechend geeigneten Patientinnen zur Verfügung zu stellen kontaktieren sie uns bitte, so dass wir die Übersendung des Studienmaterials in Ihre Praxis organisieren können.
Kontaktadresse: Dr Susanne Quabius. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel: 0431 597 3351
Einschlusskriterien: Menopausale Frauen im Alter von 65-85 Jahren mit Osteoporose oder Osteopenie die: 1) bisher keine n-BP Therapie bekommen oder 2) eine nicht auf n-BP basierende Therapie erhalten (z.B Strontium Ranelat).
Die Studie beinhaltet die EINMALIGE Entnahme von:
1) Einer Blutprobe (3 x 7 ml EDTA Röhrchen)
2) Einem Zahnfleischabstrich.
3) Einer Speichelprobe; sowie
4) Das Ausfüllen eines kurzen klinischen Fragebogens, der beschreibt wie lange die Patientin die Medikamente einnimmt, ob es zu Nebenwirkungen kam und einer Auflistung aller Medikamente die die Patientin zur Zeit einnimmt.

Studienhintergrund: Das Ziel dieser Studie ist es die Langzeiteffekte von Aminobisphosphonaten, d.h. Medikamenten zur Behandlung von Osteoporose, auf das Immunsystem und die Knochenstabilität zu untersuchen. Es ist bekannt dass diese Medikamente Knochenbrüchen, besonders der Hüfte, vorbeugen. Es wird jedoch vermutet dass die Langzeiteinnahme von n-BP zu einer ungewöhnlichen und selten Krankheit namens Kieferosteonekrose führen kann. Diese Krankheit tritt in Folge von zahnärztlichen Behandlungen auf und manifestiert sich in Form von Wundstellen im Mund, die bis zu 2 Monate brauchen um zu heilen. Die Ursachen der Kiefernekrose sind bisher unbekannt aber es gibt Hinweise dass diese Krankheit zumindest teilweise auf eine verminderte Immunantwort in folge der Verletzung zurückzuführen ist.
Zur Zeit ist nicht klar wie lange n-BP risikofrei verabreicht werden können. Es ist jedoch wichtig, festzulegen wann die potentiellen Risiken einer n-BP Beahandlung ihre therapeutischen Vorteile überwiegen. Die Ergebnisse dieser Studie werden dazu beitragen Richtlinien zur n-BP Behandlung zu erstellen die zur Erfolgmaximierung und Minimierung möglicher Nebeneffekte einer n-BP Therapie führen werden.
Diese Studie wird in Zusammenarbeit mit Ärzten und Wissenschaftlern des Instituts für Immunologie des UK S-H in Kooperation mit Fachärzten die Frauen mit Knochenerkrankungen behandeln, durchgeführt.
Wir danken Ihnen sehr, dass sie durch Ihre Teilnahme diese Studie möglich machen!

Das Haus der Technik, Außeninstitut der RWTH Aachen, bietet Strahlenschutz im medizinischen Bereich an.
Einzelheiten entnehmen Sie bitte unter www.strahlenschutzkurse.eu

Neue Öffnungszeiten ab 01. Januar 2012 in der Dienststelle des Kieler Ärztevereins: Montag - Donnerstag von 8.00 bis 11.00 Uhr. Am Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr

 

Mit kollegialen Grüßen

 


Für den Vorstand des Kieler Ärztevereins
(Dr. med. J.-U. Bock)

Wenn auch Sie unser Rundschreiben zukünftig per E-Mail erhalten möchten, schicken Sie uns gerne eine kurze Nachricht an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internetadresse: www.kieler-aerzteverein.de
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